Ihr Optimierungspotential: Sozial aktiv sein

hirncoach - von der Forschung direkt zu Ihnen!

Ein schützender Faktor für die Gehirnfitness ist – neben körperlicher und kognitiver Aktivierung – regelmässige soziale Interaktionen. Einerseits brauchen wir Begegnungen, Berührungen und Gespräche, um uns zufrieden zu fühlen und glücklich zu sein. Und andererseits fordern uns soziale Kontakte geistig heraus.

Einsamkeit schadet dem Gehirn ähnlich stark wie körperliche und geistige Inaktivität. Sie lassen das Hirn buchstäblich schrumpfen.

Versuchen Sie darum täglich mehrere soziale Interaktionen zu erleben, sei es ein kurzes Gespräch mit dem Nachbarn oder der Bäckerin, ein gemeinsamer Spaziergang mit einer Bekannten oder ein Telefonat mit einem Freund.

Wie hängen soziale Interaktionen und Demenz zusammen?

In einer Studie in England hat man 10'228 Teilnehmende während 28 Jahren nach der Häufigkeit der sozialen Kontakte mit Freunden und Verwandten befragt. Die Resultate zeigten, dass eine grössere Häufigkeit sozialer Kontakte – vor allem mit Freunden – im Alter von 60 Jahren mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden war.

Was bewirken gute Beziehungen im Gehirn? 

  • Sie erhöhen die Ausschüttung vom sog. «Kuschelhormon» Oxytocin, welches für positive Emotionen sorgt und zu psychischem und körperlichem Wohlbefinden beiträgt
  • Sie machen uns glücklich – und stärken somit auch die Gehirngesundheit
  • Sie stimulieren das Gehirn und wirken somit der Abnahme der Denkleistung entgegen
  • Die Vernetzung im Gehirn wird ausgebaut
  • Die kognitive Reserve wird vergrössert, d.h.  die Anpassungsfähigkeit des Gehirns wird gefördert
  • Die Plastizität wird erhöht, d.h. die Veränderbarkeit und Flexibilität des Gehirns wird gefördert

Wege aus der Einsamkeit

Haben Sie häufig das Gefühl, dass Ihnen Gesellschaft fehlt oder fühlen Sie sich oft nicht auf einer Wellenlänge mit den Menschen um Sie herum? Fehlen Ihnen häufig Menschen, denen Sie sich nahe fühlen?

Tun Sie etwas gegen dieses Gefühl der Einsamkeit! Nehmen Sie Kontakt auf mit anderen Menschen und schützen Sie damit Ihre (Gehirn)Gesundheit. Dabei spielt es weniger eine Rolle, wie viele gute Beziehungen Sie haben, sondern entscheidend ist vielmehr die Qualität der Beziehungen und das Vertrauensverhältnis.

Investieren Sie Zeit in (Telefon)Gespräche und den Aufbau von Beziehungen, auch wenn es anstrengend ist. Gerade Freundschafts- und Verwandtschaftsbeziehungen sowie Nachbarschaftsbeziehungen legen eine wichtige Basis, um soziale Beziehungen aufzubauen.


Konkrete Tipps für mehr soziale Interaktionen im Alltag

  • Reden & interagieren Sie viel mit Leuten – egal ob mit Nachbarn, Freunden oder Fremden
  • Machen Sie Spiele mit anderen (z.B. Kartenspiele)
  • Helfen Sie jemandem, der/die Hilfe nötig hat
  • Telefonieren Sie, wenn Besuche oder Begegnungen nicht möglich sind
  • Engagieren Sie sich sozial
  • Schenken und empfangen Sie Berührungen
  • Schliessen Sie sich einem Verein / einer Gruppe an
  • Überlegen Sie sich, was Ihnen guttut und was Ihnen Freude macht. Machen Sie mehr davon und planen Sie es in Ihren Tagesablauf ein
  • Informieren Sie sich in Ihrer Regionalzeitung oder im Internet über Treffen oder Veranstaltungen in Ihrer Nähe

Fragen zu unserem Angebot?

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Wie kann ich meine Vorsätze auch wirklich umsetzten? 

Gute Vorsätze sind schnell gefasst, aber bei deren Umsetzung scheitern die meisten. Eine hilfreiche Strategie, wie wir unsere gefassten Ziele auch wirklich erreichen können, ist die WOOP-Methode. Dr. Barbara Studer erklärt im Video diese Methode anhand eines einfachen Beispiels.